ZfW: 40-jähriges Jubiläum

2026 steht ganz im Zeichen eines besonderen Meilensteins:
Das Zentrum für Weiterbildung feiert sein 40-jähriges Jubiläum.

40 Jahre Zentrum für Weiterbildung – ein besonderer Meilenstein

Rundes Jubiläumslogo „40 Jahre“ mit Schriftzug, Europasternen und Pflanzensymbol auf grün-blauem Hintergrund.

Das Zentrum für Weiterbildung feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Seit vier Jahrzehnten steht es für Bildung, Chancengleichheit, Teilhabe und neue Perspektiven gemeinsam mit Mitarbeitenden, Teilnehmenden und Partnerinnen und Partnern. An den Standorten Frankfurt, Rüsselsheim, Fürth (Odenwald), Darmstadt und Dieburg, laden die jeweiligen Teams zu vielfältigen Veranstaltungen ein, die unterschiedliche Themen aufgreifen und Raum für Austausch, Begegnung und gemeinsames Feiern in besonderer Atmosphäre bieten.

Das Zentrum für Weiterbildung e.V. wurde 1986 von Barbara Wagner und Monika Brechtel gegründet. Heute ist das Zentrum für Weiterbildung eine gemeinnützige GmbH mit fünf Standorten im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem „Bildungskonzept 5.0“ verfolgt das Zentrum für Weiterbildung den Anspruch, aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu begegnen und zukunftsfähige Bildungsangebote zu gestalten. Um diese Ausrichtung langfristig zu sichern, orientiert sich das Handeln konsequent an den Prinzipien des regenerativen Wirtschaftens. Seit 2025 ist das ZfW zudem Teil des bundesweiten Netzwerks re:connect – Inkubator für regeneratives Wirtschaften. Dieses nachhaltige und werteorientierte Selbstverständnis spiegelt sich auch in der Personalpolitik wider: Das Zentrum für Weiterbildung ist eines von nur zwei verbliebenen Unternehmen, das seit Beginn und mittlerweile seit über 30 Jahren das Total E-Quality Prädikat trägt und bereits 10-fach für sein Engagement in der Chancengleichheit und Diversität ausgezeichnet wird.

Das Zentrum für Weiterbildung gGmbH sagt danke und möchte gemeinsam mit Ihnen das 40-jährige Jubiläum feiern!

Mehr zur Geschichte vom Zentrum für Weiterbildung gGmbH.  > Direkt zur Bildergalerie.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Jubiläumsfeiern ein!

Stimmen unserer Mitarbeitenden

40 Jahre – eine Zahl, die für Erfahrung steht, aber für mich vor allem für Menschen. Ich arbeite hier, weil Bildung für mich mehr ist als Wissen zu vermitteln. Es geht darum, Perspektiven zu eröffnen, Vertrauen zu schaffen und Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Genau das erlebe ich jeden Tag in unserem Zentrum für Weiterbildung. Was mich besonders motiviert, sind die Begegnungen – mit Lernenden, die über sich hinauswachsen, mit Kolleginnen und Kollegen, die mit Leidenschaft dabei sind, und mit all den Geschichten, die hier entstehen. 40 Jahre bedeuten für uns nicht Stillstand, sondern Entwicklung. Und ich bin dankbar, ein Teil davon zu sein.

Auf die nächsten Jahre, in denen wir weiterhin gemeinsam lernen, wachsen und Zukunft gestalten.

Markus Schumacher

Geschäftsführer

Beim ZfW erlebe ich, was es heißt, Vielfalt wirklich zu leben. Unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Perspektiven werden hier nicht nur akzeptiert, sondern wertgeschätzt. Chancengleichheit ist kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis – im Miteinander, in der Förderung und in den Möglichkeiten, die allen offenstehen. Das schafft ein Arbeitsumfeld, in dem ich mein Potenzial entfalten kann.

Katja Rodtmann

Leitung Unternehmenskommunikation

Jeder junge Mensch trägt einzigartiges Potenzial in sich – manchmal braucht es einfach einen Blick, der es entdeckt und eine Chance, die es entfaltet. Im Jugend Competence Center arbeiten wir täglich daran, jungen Menschen Wege aufzuzeigen. Bildung, Berufsorientierung und individuelle Förderung sind unsere Werkzeuge, um Perspektiven zu eröffnen, Talente zu entdecken und Selbstvertrauen zu stärken. Denn in jedem jungen Menschen steckt die Kraft, unsere Gesellschaft von morgen positiv zu gestalten!

Bettina Profazi

Mitarbeiterin / Koordination im Jugend Competence Center

Schon bevor ich meine Tätigkeit in der Unternehmenskommunikation aufgenommen habe, war es mir ein persönliches Anliegen, dass Bildung für alle zugänglich sein sollte. Diese Vision lebt das ZfW. Daher freut es mich sehr, dass sich meine persönliche Ansicht in meiner täglichen Arbeit widerspiegelt.

Sally Kiwus

Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation

Die Arbeit im Bildungsbereich ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Leidenschaft. Die Entwicklung unserer Teilnehmenden zu sehen und ihr Leben positiv beeinflussen zu können, bereitet mir große Freude. Auch in Zukunft werde ich mit derselben Motivation weiterarbeiten.

Ausbilder und Lehrkraft

im Jugend Competence Center

Bewusstsein für die eigenen Werte ist der erste Schritt zu einem erfüllten Berufsleben. In meinen Coachings nutzen wir digitale Smartboards, um gemeinsam Klarheit über berufliche Ziele zu gewinnen. Wir arbeiten ressourcenorientiert, um unsere Teilnehmenden dabei zu unterstützen, ihre Potenziale zu erkennen und ihre berufliche Richtung neu auszurichten. Ich freue mich sehr, Teil des Teams im Zentrum für Weiterbildung zu sein, das dieses Jahr sein beeindruckendes 40-jähriges Jubiläum feiert!

Coach/ Begleiterin

in Darmstadt

„40 Jahre ZfW“ steht für mich für Entwicklung, Engagement und Vision – für die Arbeit, die wir gemeinsam leisten, aus Überzeugung und mit Leidenschaft sowie für mich persönlich und meinen beruflichen Weg im ZfW. Ich habe 2009 als Praktikantin und dann Honorardozentin begonnen. 2012 habe mich nach meinem Studium erfolgreich auf eine Stelle als sozialpädagogischen Fachkraft beworben und war ab 2013 als Koordination tätig. Nach meiner Elternzeit bin ich 2020 Standortleitung des Jugend Competence Centers geworden und bin seit 2024 als Regionalleitung tätig. Ich begreife unsere Arbeit als Auftrag jedem einzelnen Menschen gegenüber, der zu uns kommt sowie als Beitrag für eine demokratische Gesellschaft, für Bildung, Partizipation und Chancengleichheit. Ich freue mich auf die nächsten Jahre in denen ich mich als Teil des ZfW für Entwicklung, Engagement und Visionen einsetzen kann – es gibt noch viel zu tun!

Eva Scharf

Regionalleitung Region Nord-Ost

Die letzten Jahre haben mir immer wieder gezeigt, wie sehr ich die Arbeit mit jungen Menschen schätze. Unsere jugendlichen Teilnehmer*innen stehen oft vor vielfältigen Herausforderungen. Zu Beginn sind Fortschritte oft kaum sichtbar, doch sie machen viele kleine – und manchmal auch große – Schritte nach vorne, bei denen wir sie unterstützen. So erschließen sich gemeinsam neue Wege und Perspektiven. Es ist bereichernd, dies mitzuerleben und wir als Produktionsschule haben zusammen mit dem ZfW die letzten Jahre dabei viel Postives bewirkt.

Anatol Ott

Projektkoordination Produktionsschule MainWerk

Geschichte vom Zentrum für Weiterbildung gGmbH

1986 wurde der Verein Zentrum für Weiterbildung e.V. von Barbara Wagner und Monika Brechtel und fünf weiteren Personen gegründet. Im selben Jahr entstand die erste Niederlassung in Rüsselsheim mit einem „Berufsorientierungskurs für Frauen von Frauen“.

Die Stärkung von Frauen im Umgang mit Computern wurde seit 1988 und dauerhaft zu einem zentralen Thema. Nach Weiterbildungen zu Organisationsprogrammiererinnen entwickelten Barbara Wagner und Monika Brechtel Computerlehrgänge für Frauen. Mit der Eröffnung der ersten Niederlassung in Frankfurt und einem mehrmonatigen „Computerkurs für Frauen von Frauen“ wurde das Zentrum zu einer der ersten Frauencomputerschulen. Auch in Kooperation mit örtlichen Frauenbeauftragten in ländlichen Regionen fanden Computerkurse statt; dafür wurden jeweils vier bis fünf große PCs transportiert und Frauen praxisnah im Umgang mit Hard- und Software unterrichtet.

In den folgenden Jahren entstanden weitere Berufsorientierungskurse, IT-Fortbildungen, kaufmännische Fortbildungen sowie kaufmännische Umschulungen. Gleichzeitig wurden Niederlassungen in Darmstadt, Kriftel, Langen und Usingen eröffnet, verbunden mit einem schnellen Wachstum insbesondere in Darmstadt und Frankfurt. Die Angebote richteten sich zunächst ausschließlich an Frauen und wurden über einen Zeitraum von 10 Jahren ausschließlich von Frauen umgesetzt.

1993 startet das ersten von mehreren EU-Projekten mit Partner*innenorganisationen aus Frankreich, Griechenland und Italien. Daraus entwickelten sich Auslandspraktika, ein berufsbezogenes Wörterbuch, Leitfäden zur Ausbildungsbegleitung sowie ein erstes Jugendprojekt in Frankfurt am Main, die Ausbildung im Verbund. In der Folge wurden europäische Partner*innenschaften und Netzwerke aufgebaut und Europabüros in Frankfurt und Erfurt eingerichtet. Das Zentrum engagierte sich zudem bei der Gründung des Netzwerks der Frauentechnikzentren (INET) in Ostdeutschland und des Deutschen Gründerinnenforums, organisierte den ersten internationalen Kongress „Enterprising Women“ sowie die Konferenz „Think Equal“ und unterstützte Frauen in verschiedenen Regionen bei Berufsorientierung und Existenzgründung.

Im Jahr 1994 gründete das Zentrum zusammen mit vier weiteren Frauenorganisationen in Frankfurt die gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft. Nach der späteren alleinigen Übernahme durch das Zentrum wurde sie als eigenständige gemeinnützige GmbH weitergeführt und ist heute unter dem Namen GFFB gGmbH das Schwesternunternehmen des Zentrums für Weiterbildung. Auch das Zentrum für Weiterbildung e.V. wurde 1996 in eine gemeinnützige GmbH mit Barbara Wagner und Monika Brechtel als geschäftsführende Gesellschafterinnen umgewandelt.

Nach der Jahrtausendwende wurden die Standorte Arnstadt, Sömmerda, Weimar und Erfurt eröffnet. Dort entstanden Orientierungskurse und IT- und kaufmännische Fortbildungen für Frauen sowie in Arnstadt eine eigene Beratungsstelle für Frauenprojekte. In Frankfurt entstand im Jahr 2002 das Computerfitnesscenter für Frauen – ein Raum zum selbstorganisierten Lernen für die Teilnehmenden in angenehmer Atmosphäre mit eigenem Gastronomiebetrieb. Dieser war als Lehrbetrieb die erste Produktionsschule und damit Ausbildungsbetrieb für Jugendliche. So begann der gezielte Ausbau des Jugendbereichs ab dem Jahr 2000. in diesem Zuge entwickelte das Zentrum weitere Projekte in der Ausbildungs- und Berufsvorbereitung sowie in der Ausbildungsbegleitung. Mit der Erweiterung von Angebot und Beschäftigtenzahl wandelte sich auch das Team und öffnete sich für eine vielfältige Zusammensetzung von Mitarbeitenden und Teilnehmenden.

Mit der Entwicklung und Umsetzung von Berufsvorbereitungsmaßnahmen wurde das Zentrum Träger der Jugendberufshilfe in Frankfurt. Engagiert im Trägerverbund „MOVE“ kooperierte das Zentrum mit 20 Frankfurter Bildungseinrichtungen und entwickelten gemeinsam neue Konzepte in der Berufsvorbereitung. In der Folge entstanden gute und nachhaltig wirkende Kooperationsbeziehungen. Das Zentrum gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des Qualitätssicherungsvereins Weiterbildung Hessen e.V mit heute über 300 Mitgliedsorganisationen. Bis heute engagieren sich Barbara Wagner als stellvertretende Vorstandsvorsitzende sowie Monika Brechtel im Beirat und als Gutachterin.

In den letzten zehn Jahren konzentrierte sich das Zentrum gezielt auf einzelne Standorte im Rhein-Main-Gebiet. 2020 zog das Jugend Competence Center (JCC) in die Homburger Landstraße in Frankfurt. Der gastronomische Eigenbetrieb „Produktionsschule MainWerk“ mit Bistro und Catering wurde ebenfalls an diesem Standort überführt und die Projekte zugleich auf den Landkreis Offenbach ausgeweitet.

Heute ist das Zentrum für Weiterbildung an fünf Standorten im Rhein-Main-Gebiet vertreten. Mit dem Bildungskonzept 5.0 verfolgt es das Ziel, auf gegenwärtige und künftige Herausforderungen zu reagieren und nachhaltige, zukunftsorientierte Bildungsangebote zu entwickeln. Das ZfW richtet seine Bildungs- und Beratungsangebote sowie die Entwicklung der Organisation konsequent an den Prinzipien des regenerativen Wirtschaftens aus. Seit 2025 gehört das Zentrum zum bundesweiten Netzwerk „re:connect – Inkubator für regeneratives Wirtschaften“. Dieses nachhaltige und wertebasierte Selbstverständnis zeigt sich auch in der Personalpolitik: Das Zentrum für Weiterbildung ist eines von nur noch zwei verbliebenen Unternehmen, die seit Beginn der Auszeichnung für eine chancengleichheitsorientierte Personalpolitik – inzwischen seit über 30 Jahren – das Total E-Quality Prädikat trägt und bereits 10-fach ausgezeichnet wurde für sein Engagement für Chancengleichheit und Diversität.

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