Produktionsschule „Mainwerk“ in Frankfurt

Produktionsschulen bieten als eigenständige betriebsähnliche Bildungseinrichtungen jungen Menschen Hilfe beim Übergang von der Schule in den Beruf. Kennzeichen ist die Verbindung von praktischem Arbeiten und theoretischem Lernen – damit entsteht das Lernen aus und mit dem Arbeitsprozess.

Unter realen Bedingungen werden Produkte hergestellt sowie Aufträge und Dienstleistungen angeboten. Durch die Übernahme von Verantwortung für den Betrieb (Identifikation) und die Einbindung in ein Team (Jugendliche und Werkstattpädagogen) wird die Selbständigkeit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gefördert und Kompetenzen weiter ausgebildet.

Das Zentrum für Weiterbildung gGmbH ist Mitglied im Landes- und Bundesverband(es) Produktionsschulen und hat aktiv an der Entwicklung des Qualitätssiegels Produktionsschulen (QPS) mitgewirkt. Produktionsschulen in Hessen arbeiten auf der Grundlage der Qualitätsstandards des Bundesverbandes Produktionsschulen.

Zentrum für Weiterbildung
Trakehner Str. 5
60487 Frankfurt am Main

Projekte zur Berufsorientierung und Ausbildung

In unserer Produktionsschule bieten wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zur praktischen Erprobung, Qualifizierung und Ausbildung im Bereich Küche, Gartenbau, Handwerk „upcycling“ und Gastronomie an.

Projekt „Stepup“ ist eine Weiterbildung mit Abschlussperspektive.

– Hier werden Jugendliche und junge Erwachsene auf die externe IHK-Abschlussprüfungzur „Fachkraft im Gastgewerbe“ vorbereitet. 

Projekt „Top Fit2.0“ ist eine Berufsvorbereitung, die in Ausbildung Arbeit vermittelt. 

Hier werden Jugendliche und junge Erwachsene auf das Berufsleben vorbereitet. Es besteht die Möglichkeit, sich in den Gewerken Gastronomie, Garten- und Landschaftsbau und Holz-, bzw. Kreativwerkstatt auszuprobieren.

Markenzeichen einer Produktionsschule ist die Verbindung von Arbeits- und Lernort sowie der integrierten Sprachförderung. Produkte und Dienstleistungen werden unter echten Bedingungen hergestellt und angeboten. Gleichzeitig erfolgt für jede*n Produktionsschüler*in eine individuelle und systematische Förderplanung und Qualifizierung.

Der „geschützte“ Rahmen in unserem Praxisbetrieb ermöglicht den Jugendlichen Qualifizierungsbausteine in ihrem individuellen Lerntempo zu absolvieren und ggf. zu wiederholen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit bei persönlichen Problemlagen die Qualifizierung zu unterbrechen und zu einem späteren Zeit¬punkt wieder in die Produktionsschule einzusteigen.

Ein Team aus Fachanleiter*inne*n, Werkstattpädagog*inn*en und Trainer*inne*n vermittelt die praktischen und theoretischen Lerninhalte der jeweiligen Berufsfelder. Zudem fördern wir die Alltags- und Sozialkompetenzen und unterstützen die Jugendlichen durch Beratung und sozialpädagogische Begleitung.

Information:

Lernziele
Erfolgreiche Teilnahme an der externen Abschlussprüfung der IHK für den Berufsabschluss „Fachkraft im Gastgewerbe“, Vermittlung in den Arbeits-/Ausbildungsmarkt. Jugendliche ohne Schulabschluss können nach der Vorbereitung zur Prüfung für Nichtschüler*innen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses teilnehmen und sich zur Prüfung anmelden, um den Hauptschulabschluss zu erlangen.

Zielgruppe
– Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre / Geflüchtete und Migrant*innen
– ohne berufliche Orientierung / ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz

Methoden / Arbeitsweisen
– Betriebliches Arbeiten und Lernen, Verzahnung von Theorie und Praxis, Handlungsorientierung, Binnendifferenzierung, Lernbegleitung und Selbstverantwortung
– Persönliche Stabilisierung / Netzwerkarbeit / Soz.päd. Begleitung / Soziale und kulturelle Integrationsarbeit
– Spracherwerb durch integrierte Sprachförderung
– Prüfungsvorbereitung
– Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss möglich

Zertifikat / Abschluss
Abschlussbeurteilung / Kompetenzprofil /Qualifizierungsbausteine / IHK-Abschluss


Termine und Laufzeit

Der Einstieg ist nach Rücksprache und Vorstellungsgespräch jederzeit möglich.

Partner
Pro_Arbeit_2018
Logo-Partner_Kreis_Offenbach
Logos-Produktionsschule